Message vom Zeitgeist am 01.09.2017

Wenn der weiße Hirsch durch die Lande zieht….streift sein Geist durch den Totengrund in der Lüneburger Heide.
Der Hirsch ist ein schamanisches Krafttier, das mit seinem Geweih für die schamanische Einweihung steht. Er steht als Geweihter auf der einen Seite der Dualität, fordert seinen potentiellen Schüler heraus sich auf die andere Seite zu stellen – ihm gegenüber. Er macht ihm seine Chance bewusst den Stab der Selbstermächtigung zu ergreifen, was ihm aber nur gelingt, wenn er bereit ist sich im Bewusstsein seines Lehrers zu einen. Nur im Zusammensein in Wahrheit erschließt sich ihm das uralte nichtduale Wissen der Schamanen über die ewige Gültigkeit der Seele, der einen großen Seelensonne “ Mahatma “ .
Hat der Schüler den Mut den Schamanenstab zu greifen indem er bereit ist den Schritt in den Abgrund zu wagen, sich der Leere – dem Nichts zu überlassen, erfährt er den Weg der Mitte als multidimensionales Bewusstsein, das keine Getrenntheit kennt. Hier erwartet ihn Alles und Nichts all Quell dessen, was er als Schamanenmedizin zur Existenz zu bringen vermag. Die Kunst sich selbst als diese Quelle zu erfahren, um zugleich daraus zu schöpfen, ist das uralte Heilgeheimnis der Schamanen. Es erschließt sich dem, der aus dem reinen Herzen lebt, denkt, fühlt und handelt. Der begrenzte Verstand erschafft die Illusion in den Abgrund zu stürtzen, erzeugt Angst davor den Zauberstab als Symbol seiner Lehre, Medizin und Kraft zu ergreifen.
September, Oktober, November ist die Zeit des weißen Wanderhirsches aus dem Clan der weißen Schamanen und Schamaninnen, bereit für neue Schüler. Ewige Wachheit, lässt keinen ungeschaut an ihm vorüberziehen. Sei wachsam, wenn Du Deinen Lehrer suchst und halte Deinen Blick auf gleicher Höhe. Nur so erkennt sich Wahrheit selbst im Anderen. Andere zu erniedrigen, um sich selbst zu erhöhen macht für Wahrheit blind. Respekt und Achtung sind der Schlüssel für jede Herzenstür.