Der Traum vom GlĂŒck

đ TrĂ€ume vom GlĂŒck machen blind đ
TrĂ€ume vom GlĂŒck sind Schleier aus Gold â
so zart, dass du glaubst, sie zu greifen,
doch so dicht, dass sie dich trennen
vom Atem des Jetzt.
Viele suchen das GlĂŒck wie eine ferne Göttin,
auf hohen Bergen, in fernen LĂ€ndern,
in einem Morgen, der nie beginnt.
Doch die Weisen lehren:
GlĂŒck ist nicht ein Ort,
nicht ein Ziel,
nicht ein Preis.
Im indischen Wissen heiĂt es:
Änanda â das GlĂŒck â
ist die Natur des Selbst,
das Licht, das in allem wohnt.
Wie der Ozean in jeder Welle,
so wohnt das GlĂŒck in jedem Atemzug.
Die Schamanin weiĂ:
Wenn du das GlĂŒck suchst,
verlierst du es.
Wenn du still wirst,
findet es dich.
SchlieĂe die Augen, Tochter der Erde,
und höre:
Das GlĂŒck, das du suchst,
trÀgt deinen Namen.
Es flieĂt in deinem Blut,
es ruht in deinem LĂ€cheln,
es tanzt im Wind deiner Seele.
Wach auf aus dem Traum vom GlĂŒck â
und erkenne:
Du bist das GlĂŒck,
das du immer gesucht hast. đ
